- www.akademie-rs.de
Jahrestagung 2011: Jetzt geht’s ans Eingemachte:
Von Regelbrechern, Blickwechseln
und Kreativität
Auf diesen etwas anderen Blick auf Ihr Berufsleben ließen sich 120 Teilnehmerinnen
und Teilnehmer ein und wurden mit einer grandiosen Jahrestagung belohnt. Dazu trugen auch die vielen netten Überraschungen bei, die sowohl das Tagungshaus als auch viele Sponsoren beigesteuert hatten. Mit 26 Ausstellern war das Angebot rund um die Fachtagung und Mitgliedervollversammlung so abwechslungsreich wie noch nie.
In seinem Grußwort zu Beginn der Tagung
bezeichnete Staatssekretär Dieter Hillebrand im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren es als gesamtgesellschaftliche und ordnungspolitische Aufgabe, für ausgebildete Nachwuchskräfte in der Hauswirtschaft zu sorgen, denn der Bedarf an professioneller hauswirtschaftlicher Versorgung und Betreuung steige. Er betonte, dass dies nur mit einer entsprechenden Bezahlung und Wertschätzung des Berufes einhergehe. „Junge Menschen kann man für die Hauswirtschaft nur begeistern, wenn es Karrierechancen im Bereich Hauswirtschaft gibt.“
In verschiedenen Vorträgen zeigten Referenten und Referentinnen immer wieder, wie man die Blickrichtung ändern kann. Anne Göbbels, bisherige 1. Vorsitzende, bezog dies in ihrer Begrüßung auch auf den Berufsverband Hauswirtschaft: „Unser Berufsverband soll sich weiter entwickeln und wachsen. Wir wollen das Alte wertschätzen und das Neue suchen“, gab sie den Mitgliedern mit auf den Weg.
Soziologin Dr. Bettina Warzecha ging in Ihrem Vortrag „Messen, Auditieren und Zertifizieren – Wie Dienstleistungen im Qualitätsmanagement immer schlechter werden“, teilweise an das „Eingemachte“ und an das Selbstverständnis der hauswirtschaftlichen Führungskräfte. Viele Kollegen und Kolleginnen befassten sich in den letzten Jahren mit Qualitätsmanagement und Zertifizierung. Und jetzt behauptet eine Wissenschaftlerin, dass sich die Qualität der Dienstleistungen dadurch eher verschlechtert, als verbessert habe.
Programm
Vorträge
Grußwort der Baden-Württembergischen Sozialministerin Dr. Monika Stolz, MdL
Bildergalerie